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Wichtiges und Interessantes aus den Infos der Kreuzer-Abteilung
Zum Lesen einfach die Titel anklicken.

Inhalt:
Neuausgabe des Funkdienst für die Klein- und Sportschifffahrt 2013
Straffung des Bearbeitungsgebietes des BSH

DGzRS - Kosten für technische Hilfeleistung
Schiffe gucken am Bildschirm
DHH sucht Ausbilder- und Schiffsführer-Nachwuchs
Das "Elektronische Wasserstraßen-Informationssystem (ELWIS)"

Sicherheit auf dem Wasser
Wetterdetails frei Haus
Seefunkprüfungen, Inkrafttreten der neuen Fragenkataloge verschoben
Training auf See und an Land
Risiken der GPS-Navigation
Medizin an Bord
Ohne "Müllentsorgungsregeln" kann es für Yachten über 12m teuer werden.
Aufbewahrung der Signalpistole
Funkanlagen und Aufbewahrung von Signalpistolen
Sturmwarnungen und Wetterberichte
Ohne Funkzeugnis kann´s teuer werden
Keine BSH-Seekarten mehr für viele Seegebiete


Neuausgabe des Funkdienst für die Klein- und Sportschifffahrt 2013

(8.3.2013) Der Nautische Informationsdienst des BSH hat den „Funkdienst für die Klein- und Sportschifffahrt 2013" herausgegeben. Die neue Publikation ersetzt den „Jachtfunkdienst Nordsee, Ostsee und Englischer Kanal 2012"...
Die Veröffentlichung enthält u.a. Angaben zu Wetter- und Warndiensten, Such- und Rettungsdiensten, Telekommunikationsdiensten, Funkortungsdiensten sowie Revierdiensten und die für die Kommunikation nötigen Verbindungswege. Die Angaben sind aus den für die Berufsschifffahrt vorgesehenen aktuellen Seebüchern „Nautischer Funkdienst" und „Revierfunkdienst Nordsee" sowie „Revierfunkdienst Ostsee" entnommen und können durch den Berichtigungsservice des BSH auf dem neuesten Stand gehalten werden.
Der „Funkdienst für die Klein- und Sportschifffahrt 2013" ist mit der BSH-Bestellnummer 2155 bei den Vertriebsstellen des BSH zum Preis von € 17,- zu erwerben.


Straffung des Bearbeitungsgebietes des BSH

Einzug von deutschen Seekarten und Seebüchern

(15.10.2012) Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) wird mit Wirkung vom 1. Januar 2013 die Herausgabe von gedruckten nautischen Veröffentlichungen noch stärker auf die wichtigen kontinentaleuropäischen Hafenzufahrten an der Nordsee sowie in der Ostsee konzentrieren...

Der sich daraus ergebende Einzug von Seekarten und Seehandbüchern erfolgt aufgrund eingehender Betrachtungen zur Nachfrage und der wirtschaftlichen Herstellung dieser Produkte.

Für die Seegebiete im Bottnischen Meerbusen (14 und 15), der britischen Ostküste (22 und 23), britischen und französischen Kanalküste (25) sowie der Südküste Norwegen (24) wird das BSH seine nautischen Veröffentlichungen einziehen bzw. den Berichtigungsdienst für amtliche britische Veröffentlichungen einstellen. Ausgewählte Leer- und kleinmaßstäbige Übersichts-, Planungs- und Fischereikarten im Nordatlantischen und Arktischen Ozean werden ebenfalls eingezogen.

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Karte der Seegebiete die ab 2013 nicht mehr durch das BSH bearbeitet werden
In den mit * gekennzeichneten Seegebieten werden teilweise Kartenberichtigungen für Britische Seekarten als Abdrucke aus den Admiralty Notices to Mariners in die NfS übernommen.

Folgende BSH-Seehandbücher werden mit Wirkung vom 1. Januar 2013 eingezogen
• Nordsee-Handbuch, westlicher Teil, BSH Veröffentlichung 2008
• Nordsee-Handbuch, östlicher Teil, BSH Veröffentlichung 2012
• Kanal-Handbuch, BSH Veröffentlichung 20171
• Handbuch der Ozeanwege, BSH Veröffentlichung 2057

Die verbleibenden Seebücher, deren Inhalt von der veränderten Abdeckung betroffen ist, werden bei Neuauflagen oder über entsprechende NfS Berichtigungen angepasst.
Für Gebiete innerhalb des verbleibenden Bearbeitungsgebietes des BSH, für die amtliche deutsche Seekarten und Seebücher nicht oder nicht im ausreichenden Umfang herausgegeben werden, wird wie bisher das amtliche britische Seekarten- und Bücherwerk berücksichtigt. Für ausgewählte amtliche britische Veröffentlichungen wird das Berichtigungssystem aus den amtlichen Admiralty Notices to Mariners (NtM) übernommen (einschließlich der Deckblätter) und in den NfS nachgedruckt.

Quelle: Auszug aus NfS 39/12


DGzRS - Kosten für technische Hilfeleistung

Über die Kosten von Rettungseinsätzen kursieren die wildesten Gerüchte. Wer in seiner Hafenkneipe das Thema auf den Tisch bringt, hört schnell von astronomisch hohen Rechnungen und von Bergungen, die aufgrund der Kosten schließlich den Skipper zum Verkauf des geborgenen Schiffes gezwungen haben...

Dazu schreibt die DGzRS: Jede Bootsbewegung der DGzRS ist mit nicht unerheblichen Kosten verbunden. Entstehen diese im Rahmen der Rettung von Schiffbrüchigen, so erfolgt der Einsatz kostenfrei – entsprechend dem Auftrag der DGzRS. Nicht zuletzt im Sinn der Förderer der DGzRS sind dagegen technische Hilfeleistungen kostenpflichtig. In diesem Fall (beispielsweise bei einer Schleppfahrt, obwohl keine unmittelbare Gefahr besteht) stellt die DGzRS eine Erstattung der Betriebskosten in Höhe von 200 Euro pro Stunde, maximal 400 Euro pro Einsatz, in Rechnung.


Schiffe gucken am Bildschirm

(20.1.2012) Der Winter – in unseren Breiten die Zeit für eine mehr virtuelle Beschäftigung mit dem lieben Hobby Wassersport. Der Computer bietet dazu mittlerweile vielerlei Möglichkeiten. Auch auf Gebieten, die das Bootfahren nur am Rande berühren – die Großschifffahrt. Wollen Sie mal sehen, was in den Häfen und auf den Meeren gerade los ist?...

Dazu gehen sie am besten auf die Internet-Präsenz
www.marinetraffic.com/ais/de/default.aspx

Seit die kommerzielle Schifffahrt mit AIS ausgerüstet sein muss, dem Automatic Identification System, kann man über diese Webseite am PC betrachten, welche Schiffsbewegungen im Lieblingsrevier gerade stattfinden.

Mit einem Klick auf ein ausgewähltes Schiff öffnet sich ein Fenster mit Detailinformationen wie Schiffsdaten, Positionen, Geschwindigkeit und Kurs. Auch gefahrene Kurse können eingeblendet werden. Vielfach ist auch ein Bild des Schiffs hinterlegt.

Mittlerweile hat sich AIS auch auf nicht-ausrüstungspflichtigen Schiffen und Yachten durchgesetzt, so dass sich auch Segelyachten und kleinere Motorboote hinter den Schiffssymbolen stecken können. Denn AIS dient ja allgemein der sicheren Navigation und der Vermeidung von Kollisionen, was es auch für die Sportschifffahrt attraktiv macht.

Mit einer detaillierteren Karte auf Basis des Seekarten-Herstellers Jeppesen kommt die in China programmierte Plattform http://shipfinder.com daher. Allerdings machen die langen Ladezeiten die Benutzung etwas unkomfortabel.


DHH sucht Ausbilder- und Schiffsführer-Nachwuchs

(22.4.2011) Das bewährte Konzept der Yachtschulen des Deutschen Hochseesportverband Hansa basiert wesentlich auf dem Engagement segelbegeisterter Vereinsmitglieder, die sich als Ausbilder qualifizieren, um den „Segelvirus“ an andere weiterzugeben und Kompetenz auf DHH-Niveau zu vermitteln...

An den DHH-Yachtschulen in Glücksburg, am Chiemsee und auf Elba sind pro Saison rund 500 dieser Saisonkräfte tätig. Die Einsatzzeiten reichen von einer Woche bis zu mehreren Monaten. Nachwuchs wird ständig gebraucht.
Deshalb bietet der DHH vor allem jungen Leuten die Chance, sich als Ausbilder an den DHH-Yachtschulen zu qualifizieren und eventuell auch in die Position eines DHH-Schiffsführers hineinzuwachsen.
Neueinsteiger nehmen zunächst an einem Einweisungs-Seminar (ein Wochenende) an der Hanseatischen Yachtschule in Glücksburg oder an der Chiemsee-Yachtschule teil (Voraussetzung: SBF an der CYS –  SKS an der HYS). Bei Eignung kann man dann als Jollen- oder Kielbootausbilder aktiv werden. Im Rahmen des modular aufgebauten Programms „Ausbildung der Ausbilder“ kann die Qualifikation für verschiedene Ausbildungsbereiche erlangt werden – vom Optisegeln bis zum J80-Regattatraining.
Wer weiter auf den Weg zum Hochseeschiffsführer gehen will, beginnt diese Karriere mit einem Seminar für Schiffsführer-Assistenten. Nach weiteren Vorbereitungsseminaren kann der Assistent in die verantwortungsvolle Rolle eines Skippers hineinwachsen und nach   Ablegen der erforderlichen Führerscheinprüfungen (Sportseeschifferschein SSS oder Sporthochseeschifferschein SHS) selbst eine große Yacht über See führen.
An den DHH-Yachtschulen sind in jeder Saison auch zahlreiche segelerfahrene Rentner und Pensionäre tätig, die ihr Zeitbudget flexibel gestalten können und Freude daran haben, ihr Wissen und Können an andere weiterzugeben.
Auch erfahrene  Skipper mit den entsprechenden Qualifikationsnachweisen können als Schiffsführer von DHH-Ausbildungsyachten noch eine neue Herausforderung finden.
Einsätze als Segelausbilder oder Schiffsführer werden gegen eine geringe Aufwandsentschädigung entlohnt bei freier Unterkunft und Verpflegung. Der DHH setzt damit auf das Engagement der Vereinsmitglieder und den Spaß am Ausbilden.
Dafür profitieren die Ausbilder im Gegenzug von den umfangreichen Möglichkeiten, sich beim DHH seglerisch weiterzuentwickeln und vom großen Netzwerk Gleichgesinnter.
Der Deutsche Hochseesportverband HANSA e. V. (DHH) ist Kooperationspartner der Kreuzer-Abteilung bei der Durchführung von Skippertrainings in Glücksburg und auf Elba.
Weitere Informationen über die „Ausbildung der Ausbilder“ – auch über die finanziellen Details – bei der DHH-Geschäftsführung, Lutz-Henning Müller, Rothenbaumchaussee 58, 20148 Hamburg, Telefon 040 – 44 11 42 50, E-Mail: mueller@dhh.de.

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Das "Elektronische Wasserstraßen-Informationssystem (ELWIS)"

(13.4.2011) ELWIS, nicht zu verwechseln mit dem „King of Rock ´n´ Roll“, ist Teil der elektronischen Informationssysteme für die Schifffahrt.  Das 1999 durch die Schifffahrtsverwaltung des Bundes in Betrieb genommene System wurde seit seiner Inbetriebnahme ständig weiterentwickelt und zählt heute zu einer der wichtigsten Informationsquellen...
So finden sich hier für die Seeschifffahrt in den "Bekanntmachungen für Seefahrer (BfS)" z. B. die kurzfristigen Änderungen an Schifffahrtszeichen, Signalanlagen oder auch am Fahrwasserverlauf selbst.
Die in  den "Nachrichten für die Binnenschifffahrt (NfB)" bekanntgegebenen Fahrrinnentiefen oder Schleusenbetriebszeiten und etwaige -sperrungen sind für jede Reiseplanung von grundlegender Bedeutung.
Eine ganze Rubrik widmet sich der Freizeitschifffahrt und gibt Auskünfte von der Sportbootführerscheinverordnung, über die Kennzeichnung kleiner Boote, Verkehrsvorschriften oder auch Informationen zu Führerscheinen und Funkzeugnissen.
Mit ELWIS-Abo steht eine Serviceerweiterung zur Verfügung worüber der Nutzer die Möglichkeit hat, bestimmte Informationen aus ELWIS kostenlos zu abonnieren. Diese werden dann automatisch übermittelt. Die ausgewählten Informationen werden dabei als E-Mail verschickt und können per Computer oder Mobiltelefon empfangen werden. Je nach Auswahl erfolgt die Informationsbenachrichtigung regelmäßig oder ereignisgesteuert.

www.elwis.de

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Sicherheit auf dem Wasser

(10.2.2011) Das BMVBS hat die beliebte Broschüre überarbeitet und neu aufgelegt.
Die Sportschifffahrt ist ein herrliches Freizeitvergnügen, wenn man sich stets der möglichen Gefahren bewusst ist und sich immer vorausschauend verhält. Denn trotz moderner Kommunikation, Wettervorhersagen und immer besserer Bootstechnik bleiben Wind und Wasser tückisch.
Die Broschüre soll helfen, Gefahrensituationen zu vermeiden. Sie vermittelt die wichtigsten Sicherheitsvorschriften und gibt Hinweise und Tipps für schöne und vor allem unfallfreie Stunden auf dem Wasser.

Zum Download geht's hier längs...

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Wetterdetails frei Haus

Aktuelles

(29.10.2010) In der großen Gemeinde stark am Wettergeschehen interessierter Wassersportler hat sich die Benutzung so genannter GRIB-Daten für die Törn- und Routenplanung immer mehr durchgesetzt. Zur Darstellung der Daten war das Programm Ugrib lange Zeit die Empfehlung, dieses hat jedoch durch Zygrib starke Konkurrenz bekommen, die mit großer Detailvielfalt aufwartet...

Beide Programme sind frei zugänglich und kostenfrei zu benutzen. Man sollte sie jedoch nicht zur alleinigen Grundlage seiner nautischen Entscheidungen machen. Gerade die komplizierten Einflüsse in Küstenbereichen werden von diesem System nicht erfasst. Hier kann es zu beträchtlichen Abweichungen kommen. Für das große Bild und längere Seestrecken hat man jedoch eine recht zuverlässige Datenbasis.

Eine Erklärung zum System von einer Informationsseite für Flieger im Internet:
"GRIB (GRIdded Binary) ist ein komprimiertes binäres Datenformat, das üblicherweise in der Meteorologie verwendet wird um historische und vorausberechnete Wetterdaten zu speichern und zu transportieren. Es basiert auf einem rechteckigen, auf den geographischen Koordinaten liegenden, Gitter, das zum Nord- bzw. Südpol hin ausgedünnt wird. Es ist von der Weltorganisation für Meteorologie für Basissysteme standardisiert und bekannt als GRIB FM 92-IX, beschrieben im WMO Manual, Code Nr.306. Das GRIB1-Format wird spätestens im Jahre 2013 durch GRIB2 ersetzt werden."

Auf folgender Webseite gibt es eine gute und ausführliche Beschreibung des Programms:
http://www.skipper-wws.de/downloads/ZyGRIB%20how2do.pdf

Um Zygrib herunter zu laden, folgt man besten diesem Link, der direkt auf die deutsche Seite führt:
http://www.zygrib.org/index.php?page=abstract_de

Ugrib erhält man über diese Webseite:
http://www.grib.us/

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Seefunkprüfungen, Inkrafttreten der neuen Fragenkataloge verschoben

(20.10.2010) Nach Mitteilung des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung treten die auf das Multiple-Choice-Verfahren umgestellten neuen Fragenkataloge für das SRC, das LRC und die Anpassungsprüfung nicht wie im Verkehrsblatt veröffentlicht zum 01.01.2011 in Kraft...

Die neuen Fragenkataloge gelten ab dem 01.04.2011.

Bewerber, die ihren Antrag auf Zulassung zur Prüfung an den zuständigen Prüfungsausschuss bis zum 31.03.2011 einreichen, können auch danach nach den alten Fragenkatalogen geprüft werden. Gleiches gilt für Bewerber, die eine Prüfung vor dem 01.04.2011 nicht bestanden haben und sich bis zum 31.03.2011 zur Wiederholung der Prüfung anmelden.

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Training auf See und an Land

Aktuelles

(4.8.2010) Die Kreuzer-Abteilung des DSV bietet im Herbst wieder eine Fülle an Theorie- und Praxisseminaren für Wassersportler an. Ende August startet das umfangreiche Seminarprogramm mit spannenden Angeboten für Einsteiger, Aufsteiger und Fortgeschrittene im Segelsport...
Im September starten die Theoriekurse der Kreuzer-Abteilung des DSV. Neu im Programm ist seit Januar 2010 das zweitägige Seminar „Bootskauf“. Wer sich in den nächsten Monaten eine eigene Jolle oder Yacht kaufen möchte, wird hier bestens beraten und mit viel technischem Hintergrundwissen für die richtige Kaufentscheidung versorgt. Ein beliebter Klassiker ist auch das Seminar „Motor- und Elektrokunde“, bei dem die Teilnehmer selbst an einem Bootsdiesel schrauben dürfen. Wer im September dabei sein möchte, sollte sich schnell einen Platz sichern. Last not least veranstaltet die Kreuzer-Abteilung des DSV wieder spezielle Lehrgänge, die auf die Prüfung zum Radarpatent für Binnenschiffer vorbereiten. Auch hier wird eine rechtzeitige Anmeldung empfohlen, da die anschließenden Prüfungstermine begrenzt sind.

Die Seminare können von allen Mitgliedern der Kreuzer-Abteilung des DSV und gegen Aufpreis auch von Gästen gebucht werden. Ausführliche Informationen über das Aus- und Fortbildungsangebot hier...

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Risiken der GPS-Navigation

(14.7.2010) Noch vor wenigen Jahren war das Mitkoppeln an Bord die wichtigste Vorrausetzung für die laufende Positionsbestimmung. Heute sind mit GPS Positionsfehler geringer als 10m zu erzielen, die jedoch von keiner Seekarte unterstützt werden...

Keines der Global Navigation Satellite Systeme (GNSS) verfügt über eine Immunität gegen Störungen. Sie können unabsichtlicher, natürlicher oder aber absichtlicher Natur sein; sie können außerdem an Bord erkennbar sein aber auch nicht. Die möglichen Ursachen, Risiken und Folgen sind hier zusammengestellt.

Risiken der GPS-Navigation

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Medizin an Bord

Ratgeber zur Ausstattung von Sportbooten mit Medikamenten und medizinischen Hilsmitteln

(30.6.2010) Segler als Bootseigner können sich sowohl im gewohnten Küstenbereich wie auch auf sorgfältig geplanter Langfahrt befinden. Für Chartersegler sind weltweit viele Reviere relativ leicht erreichbar – jedes mit spezifischen Gesundheitsrisiken...

Aus diesen Gründen wird für Sportboote eine Einteilung der Medikamente und medizinischen Hilfsmittel nach Reisebereichen bevorzugt, bei welcher die Erreichbarkeit von ärztlicher Hilfe und von Medikamenten das wesentliche Kriterium ist.

Die Medizin-Box für Sportboote stellt die Zusammenführung von Medikamentenbox und Erste-Hilfe-Box dar. Beide Bestandteile können auch getrennt aufbewahrt werden. Die Medikamenten-Box ist je nach Fahrtgebiet unterschiedlich zusammengesetzt.

Der Ratgeber enthält eine aktuelle Medikamentenliste die eine sinnvolle Zusammenstellung der Ausstattung erleichtert.

hier geht es zur "Medizin-Box" 2010

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Ohne "Müllentsorgungsregeln" kann es für Yachten über 12m teuer werden.

(3.6.2010) Aus gegebenem Anlass weisen wir noch einmal darauf hin, dass mit Inkrafttreten der „Zweiten Verordnung zur Änderung umweltrechtlicher Vorschriften in der Seeschifffahrt“ am 12. April 2008 die Vorschriften zur Aus- und Nachrüstungspflicht mit Fäkalienrückhaltesystemen auf der Ostsee sowie die Pflicht zum Aushang der Müllentsorgungsregeln nach MARPOL Anlage V wirksam wurden...

Der Nichtaushang der Müllentsorgungsregeln ist mit € 100,-- + Verwaltungskosten bußgeldbewehrt!

Hier Details

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Aufbewahrung der Signalpistole an Bord

(10.5.2010) Für die vorübergehende Aufbewahrung einer erlaubnispflichtigen Seenotsignalpistole an Bord einer seegehenden Motor- oder Segelyacht ist ein nicht zertifiziertes Behältnis als ausreichend anzuerkennen, wenn es die durch die Verwaltung definierten Sicherheitsstandards erfüllt.
Bleibt die Frage:
Wo kriegt man so ein Teil her???...

Die bei uns belegte Forderung der Behören in Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und NRW:
•           Behältnisse müssen aus Stahlblech - möglichst rostfrei - gearbeitet sein;
•           das Stahlblech der Tür/Klappe muss mindestens eine Stärke von 4 mm aufweisen;
•           eine Verankerung des Behältnisses mit dem Schiff ist erforderlich;
•           das Behältnis muss zu verschließen sein (elektronisch codiertes Schloss, Zahlenschloss oder Riegelschloss können zum Einsatz kommen).

Diesen Kriterien entspricht der Möbeltresor OPAL MS 20:

Technische Daten:
- Doppelbart-Sicherheitsschloß
- Außenmaße ca. b 280 x h 200 x t 200 mm
- Innenmaße ca. b 270 x h 190 x t 170 mm
- Stärke Korpus 2,5 mm, Stärke Türblatt 4 mm, Bolzenanzahl 2, Bolzendurchmesser ca. 18 mm, Gewicht ca. 7,5 kg
Bezugsquelle: Div. Angebote im Web!

(Das Produkt wurde durch die Ordnungsbehörde Cuxhaven akzeptiert)

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Funkanlagen und Aufbewahrung von Signalpistolen

(8.3.2010) Im folgenden möchten wir zwei Sachverhalte darstellen zu denen im Beratungsalltag unserer Geschäftsstelle immer wieder Fragen kommen...

Funkanlage an Bord

Offenbar besteht hinsichtlich der Nutzung von Seefunkstellen erhebliche Unsicherheit.
Hier zur Klarstellung die Antworten auf die 4 häufigsten Fragen:

F: Darf eine Seefunkstelle auch ohne Frequenzzuteilung betrieben werden?
A: Nein!
Verstoß gegen das Telekommunikationsgesetz § 55 (1) - Frequenzzuteilung
"Jede Frequenznutzung bedarf einer vorherigen Frequenzzuteilung..."

F: Ich habe meine Seefunkstelle nur für den eigenen Notfall an Bord. Kann ich die Funkanlage ausgeschaltet lassen wenn ich sie nicht brauche?
A: Nein!
Verstoß gegen SeeSchStrO § 3 (1) - Grundregeln für das Verhalten im Verkehr
"Der Führer eines mit einer UKW-Sprechfunkanlage ausgerüsteten Fahrzeugs ist verpflichtet, bei der Befolgung der Vorschriften über das Verhalten im Verkehr die von einer Verkehrszentrale aus in deutscher, auf Anforderung in englischer Sprache gegebenen Verkehrsinformationen und -unterstützungen abzuhören und unverzüglich entsprechend den Bedingungen der jeweiligen Verkehrssituation zu berücksichtigen."

F: Reicht es aus wenn ein Mitsegler über ein Seefunkzeugnis verfügt?
A: Nein!
Verstoß gegen Sportseeschifferscheinverordnung § 1 (7) - Anwendungsbereich
"Führer von Sportfahrzeugen und Traditionsschiffen müssen ihre Befähigung zur Teilnahme am mobilen Seefunkdienst und am mobilen Seefunkdienst über Satelliten entsprechend der funktechnischen Ausrüstung des Sportfahrzeugs oder des Traditionsschiffs nachweisen."


F: Welches Funkzeugnis ist zum Bedienen von UKW-Kombi-Anlagen erforderlich?

A: Eine Kombi-Anlage darf auch dann bedient werden, wenn der Betreiber entweder nur ein Seefunk- oder Binnenschifffahrtsfunkzeugnis besitzt — allerdings dann ausschließlich in dem der Befähigung entsprechenden Betriebsmodus und Bereich.
Merkblatt zum Thema Kombi-Anlagen / Funkzeugnisse der FVT


Aufbewahrung von Signalpistolen


Obwohl seit einigen Jahren durch die Waffenbehörden darauf hingewiesen wird hier noch einmal:

Nach § 36 Abs. 1 Waffengesetz hat derjenige, der Waffen oder Munition besitzt, die erforderlichen Vorkehrungen zu treffen, um zu verhindern, dass diese Gegenstände abhanden kommen oder Dritte sie unbefugt an sich nehmen. Für die Aufbewahrung erlaubnispflichtiger Seenotsignalpistolen gelten hierbei bis eine klarstellende bundeseinheitlich Regelung in Kraft tritt folgende Besonderheiten:

Aufbewahrung an Bord / Land
Für die vorübergehende Aufbewahrung einer erlaubnispflichtigen Seenotsignalpistole an Bord einer seegehenden Motor- oder Segelyacht ist ein nicht zertifiziertes Aufbewahrungsbehältnis als ausreichend anzuerkennen, wenn es die nachstehenden Sicherheitsstandards erfüllt:
•    Behältnisse müssen aus Stahlblech - möglichst rostfrei - gearbeitet sein;
•    das Stahlblech der Tür/Klappe muss mindestens eine Stärke von 4 mm aufweisen;
•    eine Verankerung des Behältnisses mit dem Schiff ist erforderlich;
•     das Behältnis muss zu verschließen sein (elektronisch codiertes Schloss, Zahlenschloss oder Riegelschloss können     zum Einsatz kommen).
In Fällen der längeren und erkennbaren Abwesenheit hat der Inhaber der Erlaubnis Waffe und Munition in seiner Wohnung oder seinem Haus mindestens in "einem der Norm DIN/EN 1143- 1 Widerstandsgrad 0 entsprechendem oder gleichwertigen Behältnis aufzubewahren; als gleichwertig gilt insbesondere ein Behältnis der Sicherheitsstufe B nach VDMA 24992.

Quelle: Polizei Hamburg / www.hamburg.de/ws-flyer-np

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DWD - Sturmwarnungen und Seewetterberichte für die Sport- und Küstenschifffahrt

(24.2.2010) Der "Dauerbrenner" des Geschäftsfeldes Seeschifffahrt des Deutschen Wetterdienstes liegt in überarbeiteter Form vor...

Hier finden Sie Zeiten und Frequenzen zu Nord- und Ostsee, Biscaya und Mittelmeer sowie Binnengewässern. Ob Hörfunk, Telefon, Faxabruf, Internet, NAVTEX oder Faksimile.

Alles hier!

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Ohne Funkzeugnis kann's teuer werden

(21.1.2010) Am 31. Dezember 2009 ist die seit 2005 bestehende Aussetzung der Bußgeldbewehrung für Skipper ausgelaufen, die - obwohl sich eine Seefunkstelle an Bord befindet - nicht im Besitz des für den Betrieb der Anlage berechtigenden Betriebszeugnisses sind...

Verstöße werden von diesem Zeitpunkt an als bußgeldbewehrte Ordnungswidrigkeit verfolgt.
Nach Auskunft des BMVBS beträgt das Bußgeld € 150,--
Im Wiederholungsfall wird es teurer!

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Keine BSH-Seekarten mehr für viele Seegebiete.
Wat nu ?

(30.12.2009) Durch die Einstellung des deutschen Kartenwerks für das Mittelmeer sowie aller Karten der Seegebiete Westküste Großbritanniens und Atlantikküste bis Gibraltar durch das BSH müssen sich auch Sportschiffer das benötigte Kartenmaterial aus den Kartenwerken anderer hydrographischer Dienste zusammenstellen...

Die Hamburger Seekartenvertriebsstelle HanseNautic berät bei der Auswahl von Kartenmaterial für die verschiedenen Törnziele.

Törns über Größere Distanzen
Für Reisen über größere Strecken wählt man sich am besten die benötigten Karten aus dem Seekartenwerk der Britischen Admiralität aus. Es bietet für das gesamte Mittelmeer einen gleichmäßig hohen Standard und eine diesem Zweck entsprechende Abdeckung. Wir liefern sie entsprechend den Regeln der „International Convention for Safety of Life at Sea (SOLAS)“ nach den neuesten NtM berichtigt aus.

Reisen an der spanischen Festlandküste
Für schnelle Reisen entlang der Küste und zu den Häfen bieten sich die amtlichen britischen Seekarten oder die IMRAY-Karten der Serie M an. Jene enthalten auch zahlreiche Pläne von Häfen und Ansteuerungen. Wer nahe an der Küste fahren und dort auch kleine Häfen besuchen will, sollte sich mit den französischen Sportbootkarten der Serie „Navicarte“ ausrüsten. Für diejenigen, die unter der Küste ankern möchte, sind die Tiefenverhältnisse in Ufernähe besonders detailliert in den spanischen Sportbootkarten „Mapes de Navegació“ dargestellt.

Reisen zu den Balearen
Die vom Inhalt, Handling und Preis her optimalen Sportbootkarten stellen die Sportbootkartensätze „Balearen“ des NV- oder Delius Klasing-Verlages dar. In ihnen sind Übersichtskarten, Küstenkarten und Pläne von Häfen und Buchten enthalten. Für welchen Satz man sich entscheidet, wird davon abhängen, ob man den großen Detailreichtum (NV) oder die Übersichtlichkeit und den durchgängig etwas größeren Maßstab (Delius Klasing) bevorzugt.
Als Einzelkarten empfehlen wir die vier amtlichen französischen Sportbootkarten F7114L bis 7117L.

Reisen an der französischen Festlandküste
Für dieses Reisegebiet stehen die amtlichen französischen Seekarten als Sportbootkarten der Serie „L“ in drei Reihen zur Verfügung: Übersichts-, Küsten- und Spezialkarten. Ebenso sind die „Navicarte“ als Übersichts- und Küstenkarten mit vielen Hafenplänen erhältlich. Aus ihnen kann man sich die benötigten Blätter zusammenstellen. Für welches Kartenwerk man sich entscheidet, wird davon abhängen, ob man die nüchterne, präzise Darstellung amtlicher Seekarten oder das informative Layout der „Navicarte“ bevorzugt.
Dieses Kartenmaterial gibt es auch in Form von Sportbootkartensätzen „Navicarte Chart Kit“.

Reisen nach Korsika

Der Sportbootkartensatz „Navicarte Chart Kit Korsika“ bietet im Maßstab angemessenes Kartenmaterial rund um die Insel, dazu eine Übersichtskarte und viele Pläne von Häfen und Buchten, preislich ist der Satz günstig.
Die einzelnen französischen „Navicarte“ von Korsika sind wegen der kleineren Maßstäbe etwas weniger detailliert. Sie würden schon vom Preis her nur in Betracht kommen, wenn nur Teilgebiete befahren werden sollen. Dann sollte man sich eher für die großmaßstäbigen amtlichen französischen Sportbootkarten der Serie „L“ entscheiden, besonders wenn man abseits der Häfen in den vielen Buchten ankern will.

Reisen nach Nordost-Sardinien
Als großmaßstäbige Karten des Segelreviers um Porto Cervo gibt es drei amtliche französische Sportbootkarten aus der Serie „L“ (das sind Nachdrucke der italienischen Seekarten IT 322 bis 324).

Reisen an der italienischen Festlandküste, nach Sardinien und Sizilien

Für dieses Reisegebiet werden vom italienischen hydrographischen Amt 13 Sportbootkartensätze „Carte Nautiche per il Diporto“ herausgegeben, welche die gesamte Festlandküste und die Inseln abdecken sollen. Sie enthalten Küsten- und Spezialkarten. Wer nur Unterlagen für Teilgebiete benötigt oder Einzelkarten bevorzugt, kann sich für die privat herausgegebenen „Nauticard“ entscheiden. Von der Ligurischen Küste und vom Toskanischen Archipel gibt es zudem amtliche französische Sportbootkarten der Serie „L“ in guten Maßstäben.
Von einigen Küstenabschnitten und Inselgruppen sind darüber hinaus amtliche britische und französische Seekarten erhältlich.

Reisen an der Küste Kroatiens
Zur Wahl stehen Sportbootkartensätze von Delius Klasing, vom kroatischen hydrographischen Amt und von der Britischen Admiralität. Für die Delius Klasing-Sportbootkartensätze sprechen das größere Format, das klare und übersichtliche Kartenbild, die normale nautische Beschriftung und der günstige Preis. Mit dem kroatischen Kartenmaterial „Male Karte“ mag die Orientierung nach der Küstenformation etwas leichter fallen. Dafür könnte die ungewohnte serbokroatische Beschriftung bei Farbe und Kennung der Seezeichen nachteilig sein. Der Vorteil des britischen Kartensatzes „Leisure Folio“ (lieferbar nur für den südlichen Bereich) sind die vielen großmaßstäbigen Pläne von Passagen.
Wer nur begrenzte Gebiete bereisen will, wählt sich die entsprechenden kroatischen Seekarten der Serie CRO 15 bis 29 aus.

Reisen zu den Ionischen Inseln

Der Sportbootkartensatz „Leisure Folio“ der Britischen Admiralität deckt die Ostküste des Ionischen Meeres von Korfu bis zum Südwestkap des Peloponnes inklusive des Golfs von Patras und Korinth ab und enthält großmaßstäbige Pläne der Passagen, Häfen und vieler Buchten. Als Einzelkarten stehen IMRAY-Karten zur Verfügung. Als zusätzliche eigene Karten auf Charteryachten sind die amtlichen französischen Sportbootkarten aus der Serie „L“ eine gute Lösung.

Reisen in der Ägäis
Die Sportbootkartensätze „Leisure Folios“ der Britischen Admiralität decken die Küsten und Inseln der Ägäis komplett ab und bieten präzises Kartenmaterial in angemessenen Maßstäben mit vielen großmaßstäbigen Plänen von Durchfahrten, Buchten und Häfen.
Als Übersichtskarten und als Einzelkarten für die populären Törnreviere stehen IMRAY-Karten zur Verfügung. Sie sind eine Alternative, wenn die „Leisure Folios“ für den geplanten Törn zu ungünstig eingeteilt sein sollten.
Von Blattschnitt, Übersichtlichkeit und Maßstab her sind die amtlichen französischen Sportbootkarten der Serie „L“, besonders für die Reiseplanung oder als zusätzliche eigene Karten auf Charteryachten, geeignet. F7233L ist unsere beste Karte der Halbinsel Chalkidiki.
Der Inhalt der Atlanten „GREECE, SEA GUIDE“ (Eagle Ray/Kapitän Ilias) geht weit über die Informationen normaler Seekarten oder Sportbootkarten hinaus und man sollte ihn als Ersatz für sonstige Plan- und Spezialkarten benutzen. Wer nur ein Teilgebiet bereist, kann statt der Atlanten auch Einzelblätter aus der Reihe „Pilot Charts“ (GRPC...) auswählen.

Reisen an der Südwest- und Südküste der Türkei

Das „Leisure Folio“ der Britischen Admiralität endet bei Kas, die IMRAY-Karte bei Antalya, die amtliche französische Sportbootkarte bei Alanya. Abgesehen davon muss man für Reisen an der türkischen Südküste normale amtliche Seekarten benutzen.
Die amtlichen britischen Seekarten der türkischen Südküste haben östlich von Kas nur einen vergleichsweise kleinen Maßstab. Von der Insel Zypern hingegen gibt es Küstenkarten mit großen Maßstäben.
Amtliche türkische Seekarten können hier derzeit leider nicht beschafft werden.

HanseNautic GmbH
Kataloganforderung:
Tel. +49 (0)40-37 48 42-0
Fax +49 (0)40-37 48 42-42
Email: info@hansenautic.de
www.hansenautic.de

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